Vom Fundstück zum Statement: Reisen im zirkulären Design

Wir begleiten die Reise des zirkulären Designs — vom achtsam geborgenen Fundstück bis zum ausdrucksstarken Statement-Stück. Entdecke Werkstattgeschichten, sorgfältige Materialentscheidungen, smarte Konstruktionsdetails und gemeinschaftlich getragene Kreisläufe, die Restposten in langlebige Lieblingsobjekte verwandeln. Beteilige dich mit Fragen, abenteuerlichen Funden und Erfahrungen, damit aus vermeintlichem Abfall inspirierende Gestaltung entsteht, die Ressourcen schützt und Identität sichtbar macht.

Materialrettung mit Weitblick

Wer rettet, übernimmt Verantwortung: Wir zeigen, wie wir Quellen prüfen, Materialien sicher bergen und legale, transparente Wege nutzen. Zwischen Abbruchhäusern, Lagerhallen und Kleinanzeigen entstehen Beziehungen, die Vertrauen schaffen, Überraschungen ermöglichen und Risiken minimieren, damit jedes Teil einen respektvollen, nachvollziehbaren Neustart bekommt.

Entwurf für Demontage und Wiederverwendung

Verbindungen, die wieder aufgehen

Schrauben statt Leim, Holzkeile statt dauerhafter Klebstoffe, Stecksysteme statt Nietreihen: lösbare Konstruktionen erleichtern Wartung und spätere Transformation. Präzise Toleranzen verhindern Klappern, kleine Markierungen helfen beim Zusammenbau, und Ersatzschrauben reisen im Paket mit. Reparierbarkeit wird zur ästhetischen, spürbaren Qualität.

Modulares Denken

Abmessungen orientieren sich an Fundstücken, nicht umgekehrt. Raster und Schienen erlauben Anpassungen, Fronten lassen sich tauschen, Flächen wachsen mit neuen Partien aus identischem Material weiter. So bleibt das Objekt flexibel, begleitet Umzüge, Bedürfnisse und Räume, ohne Ressourcen erneut massiv zu belasten.

Prototypen, die lernen

Schnelle Prototypen aus Resten zeigen früh, wo Spannungen entstehen oder Details brechen. Wir testen Zerlegen, Packen, Transportieren, sogar den Klang einer Tür. Was scheitert, liefert Hinweise, die finale Lösungen robuster machen und Ressourcen schonen, weil Fehlproduktionen gar nicht erst entstehen.

Ästhetik der Patina

Gebrauchsspuren öffnen Augen und Herzen: Patina erzählt von Arbeit, Zeit, Menschen. Statt zu verstecken, rahmen wir Spuren bewusst ein, verbinden sie mit reduzierter Formensprache und hochwertigen Details. So entsteht eine Ästhetik, die Haltung, Geschichte und Verantwortung sichtbar feiert.

Werkstattpraxis: Sicherheit, Pflege, Präzision

In der Werkstatt treffen Sorgfalt und Gesundheitsschutz auf Präzision. Wir entfernen Altanstriche kontrolliert, nutzen Absaugung, filtern Staub, testen Kleinteile im Quarantäne-Regal und dokumentieren jeden Schritt. So entstehen Prozesse, die reproduzierbar bleiben, Mitarbeitende schützen und Ergebnisse stimmig, sicher und langlebig machen.

Ökobilanz greifbar machen

Nachhaltigkeit wird greifbar, wenn Daten erzählen: Wir vergleichen Alternativen, dokumentieren Transportwege, nutzen einfache Lebenszyklus-Überlegungen und kommunizieren ehrlich, wo Grenzen liegen. So entstehen nachvollziehbare Vorteile, die Vertrauen schaffen und Entscheidungen vereinfachen, ohne Komplexität zu verschweigen oder Schlagwörter unkritisch zu wiederholen.

Gemeinschaft und Beteiligung

Kein Kreislauf ohne Menschen: Wir laden zum Mitmachen ein, öffnen Werkstatt und Entscheidungswege, hören zu und lernen von Erfahrungen anderer. So entstehen Netzwerke, in denen Material, Wissen und Motivation fließen, Projekte schneller reifen und Verantwortung angenehm geteilt wird.
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